Wie du mehr verdienst
- Gwendolyn Stoye

- 23. Feb.
- 3 Min. Lesezeit
Mit 34 verlangte ich 120 € pro Stunde. Mit 40 verlangte ich immer noch 120 € pro Stunde. Mehr Erfahrung. Bessere Ergebnisse. Dieselbe Frau.
Alle sagten: „Das ist ein fairer Preis.“
Drei Jahre lang hab ich ihnen geglaubt. Drei Jahre und kein Wachstum. Es war nicht der Markt.
Lass mich dir erzählen, wie diese drei Jahre aussahen.
Mit 34 wusste ich, dass meine Arbeit wirkt. Meine Kundinnen bekamen Ergebnisse. Sie waren dankbar. Sie empfahlen mich weiter.
Und trotzdem zögerte ich, meine Preise zu erhöhen.Ich wollte „realistisch“ bleiben. Ich wollte „fair“ bleiben.Ich wollte niemanden verlieren.
Mit 40 sah ich andere, die das Doppelte nahmen. Manche hatten weniger Erfahrung. Manche weniger Tiefe.Aber sie verlangten mehr — und bekamen es.
Ich verstand es nicht.
Also tat ich, was man halt so tut.
Ich machte mehr Angebote. Ich arbeitete mehr Stunden.Ich sagte öfter Ja. Ich kompensierte den niedrigen Preis mit mehr Arbeit.
Jeden Monat das gleiche Spiel: Viel geben. Viel arbeiten. Aber nie wirklich wachsen.
Der Rat von außen? „Du musst dir deine Preise erst verdienen.“
Also wartete ich.
Ich sammelte mehr Erfahrung. Mehr Wissen. Mehr Zertifikate.
Aber tief drin wusste ich: Ich war längst bereit.
Weißt du, was das mit einem macht? Wenn du spürst, dass deine Arbeit mehr wert ist — aber du dich nicht traust, es auszusprechen? Wenn du innerlich weißt, dass du mehr kannst — aber äußerlich klein bleibst?
Ich fing an, an mir zu zweifeln. Nicht an meiner Fähigkeit. An meiner Erlaubnis.
Alle sagten: „Preise erhöhen ist schwer. “Ich konnte diesen Satz nicht mehr hören.
Dann passierte etwas, das alles verändert hat.
Ich erkannte, dass mein Preis nie ein Geldproblem war. Es war ein Vertrauensproblem.
Nicht das Vertrauen der anderen. Mein eigenes.
Ich wartete darauf, dass jemand kommt und sagt:
„Jetzt bist du bereit.“
„Jetzt darfst du mehr verlangen.“
„Jetzt bist du gut genug.“
Aber dieser Moment kam nie.
Also traf ich eine Entscheidung.
Ich hörte auf zu warten. Und fing an, mir selbst zu vertrauen.
Ich erhöhte meinen Preis. Nicht vorsichtig.Klar.
Und weißt du, was passiert ist?
Die Menschen, die wirklich bereit waren, blieben. Und neue kamen. Menschen, die mich ernst nahmen. Menschen, die sich entschieden.
Nicht, weil ich mich verändert hatte.
Sondern weil meine Entscheidung ihnen gezeigt hat, wer ich bin.
Mein Preis war nie das Problem. Meine Unsicherheit war es.
Denn Menschen spüren, ob du dich selbst ernst nimmst. Und erst dann tun sie es auch.
Heute weiß ich: Du verdienst nicht mehr, wenn du mehr arbeitest. Du verdienst mehr, wenn du dir selbst mehr vertraust.
Wenn du aufhörst zu warten. Wenn du aufhörst, dich zu rechtfertigen. Wenn du aufhörst, dich kleiner zu machen, als du bist.
Der Moment, in dem du dir selbst vertraust, verändert alles.
Nicht nur deinen Preis.
Sondern dein ganzes Business.
Und jetzt lass mich dir eine ehrliche Frage stellen.
Wie lange willst du noch warten, bis du dir selbst vertraust?
Wie lange willst du noch Preise verlangen, die sich „sicher“ anfühlen — aber nicht wahr sind?
Wie lange willst du noch hoffen, dass jemand kommt und dir die Erlaubnis gibt, die du dir selbst längst geben könntest?
Die Wahrheit ist:Niemand wird kommen.
Der Unterschied zwischen den Frauen, die 120 € verlangen — und denen, die 1.200 € verlangen — ist nicht Talent. Es ist nicht Erfahrung. Es ist eine Entscheidung.
Eine Entscheidung, sich selbst ernst zu nehmen.
Und genau dabei begleite ich dich.
Ich zeige dir, wie du dir selbst vertraust. Wie du klar wirst.Und wie du Preise verlangst, die deiner echten Wirkung entsprechen.
Schreib mir einfach eine Mail oder vereinbare einen Termin mit mir über meinen Kalender .Und ich zeige dir, was für dich möglich ist, wenn du aufhörst, dich kleinzuhalten.





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